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Herzlich eingeladen sind alle, die an dem Thema „Sehen“ interessiert sind.
16.00 -17.00 Uhr: Fakultät für Informatik, Gebäude 50.34, Am Fasanengarten 5, Seminarraum -118 (UG)

23. November 2009
Zugängliche Grafik für jedermann
Dipl.-Inf. Christiane Taras  –  Institut für Visualisierung und interaktive Systeme, Universität Stuttgart
Wie können Grafiken und grafische Benutzungsschnittstellen zugänglich gemacht werden? Es stellen sich hier zwei durchaus lösbare Herausforderungen. Einerseits bedarf es möglichst automatisierter Erstellung geeigneter Präsentationsformen, die auch die Zusammenarbeit mit anderen fördern. Andererseits müssen aber auch bessere Mittel geschaffen werden, die Softwareentwicklern, Web- und Grafikgestaltern ohne spezielles Wissen einen Beitrag zur Zugänglichkeit ermöglichen. Der Vortrag präsentiert Forschungsergebnisse (u.a. aus dem Projekt HyperBraille) und möchte zur Diskussion anregen.


14. Dezember 2009
Wiedererlangung und Optimierung der Lesefähigkeit bei Patienten mit Makuladegeneration
Prof. Dr. med Nhung Nguyen  –  Sehbehindertenambulanz und Low-Vision Forschungslabor,
Universitätsklinikum Tübingen
Die Lesefähigkeit ist von großer Bedeutung für die selbständige Informationsaufnahme und die allgemeine Lebensqualität, daher ist der Erhalt und die Wiedererlangung der Lesefähigkeit ist ein Schwerpunkt der visuellen Rehabilitation. In dem Vortrag werden die Möglichkeit und die Erfolge der visuellen Rehabilitation ausführlich erläutert.
Nach dem Vortrag kann den Teilnehmern mit Hilfe von Simulationsbrillen die verschiedenen Formen der Sehbehinderung aufgezeigt werden


25. Januar 2010
Entwicklung des intelligenten Einkaufsroboters InBOT
Dipl.-Inf. Michael Göller  -  KIT Karlsruher Institut für Technologie (Campus Nord)
In diesem Vortrag wird der Einkaufsroboter InBOT vorgestellt. Der Fokus wird hierbei auf den Designzielen und dem aktuellen Stand der Entwicklung liegen. Eines der Hauptanliegen bei der Konzeption von InBOT ist es, einen Roboter zu entwickeln, der Menschen bei einer der alltäglichsten Aufgaben hilft, dem Einkaufen. Was sich beim ‚Normalbürger’ noch auf kleine Annehmlichkeiten, wie dem automatischen Auffinden jeder noch so gut versteckten Ware beschränkt, kann gerade bedürftigen Menschen eine erhebliche Portion Lebensqualität zurück geben, da sie wieder in die Lage versetzt werden alltägliche Aufgaben ohne fremde Hilfe zu erledigen.